ApK Bayreuth
Verein der Angehörigen psychisch Kranker Bayreuth e.V.
“Hilfe durch Selbsthilfe - Hilfe zur Selbsthilfe - Hilfe durch Mithilfe”

Nachlese zu

2017 Weißer Engel für Ursula Geßlein

2016 Themenwochen zur psychischen Gesundheit

2015 Psychiatrie-Symposium
2015 Seminar "Lebenskrisen meistern"

2014   Neu-Jahres-Konzert

2013   Wanderung Wacholdertal/Sanspareil
2013   Erlebnisausstellung "Grenzen erleben"

2010   Herbstwanderung Schneeberg

2008   10-jähriges Vereinsjubiläum

2007   Unser Verein in "Unbeirrbar"

2005   Themenabend "Erbrecht für Eltern von behinderten Kindern"

 

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Weißer Engel für Ursula Geßlein

Am 23. März 2017 hat Staatsministerin Melanie Huml den "Weißen Engel" an unsere Vorsitzende Ursula Geßlein verliehen!

Diese Auszeichnung wird "an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheit- und/oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben".

Aushändigung

Quelle: Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (Bild groß)

 

Laudatio des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

In der Laudatio steht:

Ursula Geßlein engagiert sich seit über zehn Jahren im Verein „Angehörige psychisch Kranker in Bayreuth“, kurz ApK. Getragen vom Leitgedanken, dass eine psychische Erkrankung immer auch die Angehörigen betrifft, ist es ihr seither ein großes Anliegen, den betroffenen Angehörigen und Freunden in den oft schwierigen Lebenssituationen beizustehen.

Als langjährige Vorsitzende des Vereins leistet sie zum Beispiel mit monatlichen Themenabenden einen wichtigen Beitrag dazu, dass Vorurteile abgebaut werden.  Auch tritt sie vehement gegen eine Diskriminierung und Stigmatisierung von psychisch Kranken ein. Deshalb ist Frau Geßlein bei vielen Veranstaltungen eine gern gesehene Referentin.

Früh hat sie auch erkannt, dass auch junge Menschen immer häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen sind.  Dank ihrer Initiative bietet der Verein das Projekt „Verrückt? Na und!“ in Bayreuther Schulen an. Es fördert den offenen Umgang mit dem Thema und regt zum Nachdenken über die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Problemen an.

Genauso liegt ihr die Vernetzung mit anderen Einrichtungen am Herzen. Der Verein ist deswegen in zahlreichen Gremien vertreten:

  •     im Behindertenbeirat der Stadt Bayreuth,
  •     in der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Bayreuth-Kulmbach,
  •     in der Initiative „Gemeinsam gegen Depression“ und
  •     im Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker.

Mit ihrer fast unerschöpflichen Energie und ihrem großen Herzen ist Frau Geßlein ein beeindruckendes Beispiel für Verantwortung und Fürsorge.

Gruppenbild Oberfranken

Quelle: Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (Bild groß)

 

Themenwochen zur psychischen Gesundheit

vom 29.11.2016 bis 04.01.2017

Ausstellung und Kongress
Bayreuth RW21 - Stadtbibliothek - Volkshochschule

Am 2. Dez. 2016 hat Gesundheitsministerin Melanie Huml als Schirmherrin die Ausstellungen zum Jahresthema psychische Gesundheit eröffnet.

In der Ausstellung „KinderSprechStunde“ wurden Bilder von Kindern psychisch erkrankter Eltern gezeigt, die erkennen ließen, wie diese mit der Situation umgehen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit des Bayerischen Gesundheitsministeriums mit dem ayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung und dem Bezirkskrankenhaus Augsburg.

Die Bilderausstellung des Vereins „Roten Katze e.V.“ stammte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, die in einem offenen Atelier ihre kreativen Talente entfalten.

Die Wanderausstellung "Verrückt? Na und! – Seelisch fit in Schule und Ausbildung“  ist ein Projekt der Vereine ApK Bayreuth e.V.  und Irrsinnig Menschlich e.V. Leipzig.
Die Helden der Ausstellungstafeln sind junge Menschen. Sie sprechen über ihre Sorgen und darüber, was ihnen geholfen hat, dass sie sich heute wieder besser fühlen.
Die Tafeln behandeln Themen wiePsychosen und Drogen, Ritzen, Depression und „Was uns stark macht“, Körper, Angst, Mobbing und Suizid.
Ziel ist es die seelische Gesundheit von Jugendlichen zu fördern, einen offenen Umgang mit dem Thema seelische Gesundheit zu schaffen und Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen zu reduzieren.

 

Themenwochen - alle Beteiligten

Gruppenbild mit allen Beteiligten (Bild groß), von links:
Eva Rundholz, Regionalmanagerin Stadt und Landkreis Bayreuth
Thomas Bauske, SPD-Fraktionsvorsitzender
Ursula Geßlein, 1. Vorsitzende ApK Bayreuth e.V.
3. Bürgermeisterin Dr. Beate Kuhn
Staatsministerin Melanie Huml
Melanie Vogt, VHS Bayreuth
Frau Dostler, RW21
Dr. Heike Schulz - Rote Katze e.V.
Dr. Stefan Specht  CDU-Fraktionsvorsitzender

 

Themenwochen - ApK-Stand 1

von links: 3. Bürgermeisterin Dr. Beate Kuhn, Staatsministerin Melanie Huml, ApK Bayreuth e.V.
(Bild groß)

 

Themenwochen - ApK-Stand 2

(Bild groß)

 

17. Psychiatrie-Symposium

am Bezirksklinikum Obermain

"Die Angehörigen und ihre psychisch Kranken"

Dies war das Thema des 17. Psychiatrie-Symposiums, das am Bezirksklinikum Obermain, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik,am 25.04.2015  in Kutzenberg statt fand.
Auf Einladung von Dr. Mattern, Chefarzt am Bezirksklinikum Obermain, hat unsere 1. Vorsitzende, Ursula Geßlein, über die Belastung der Angehörigen durch psychisch Kranke gesprochen.

Ausstellung

Ausstellung (Bild groß)

Das ApK-Team (Bild groß)

Die Referentin (Bild groß)

 


Seminar "Lebenskrisen meistern"

vom Landesverband Bayern der ApK e.V.

Das Seminar fand vom 19. bis 21.06.2015 in Ingolstadt auf Gut Aufeld statt.
Refrent war Klaus Vogelsänger.

"Lebenskrisen meistern"

Seminarteilnehmer (Bild groß)

 


Neu-Jahres-Konzert

der Stiftung der Angehörigen psychisch Kranker.

Erich Kästners Gedichtzyklus "Die dreizehn Monate"
umspielt und umkreist von Klavierwerken aus Klassik, Romantik und Moderne
Johannes Wittmann, Flügel – Reinhard Wunderlich, Rezitation

In Kooperation mit

  • Stiftung Angehörige psychisch Kranker, Evang.-Reformierte Kirche Bayreuth
  • Initiative "Gemeinsam gegen Depression" Bayreuth
  • ApK Bayreuth e.V.

 

Bericht in "Mein Verein" (Beilage des Nordbayerischen Kuriers)

Neu-Jahresauftakt

Mit einem Neu-Jahreskonzert der besonderen Art, welches zu Gunsten der Stiftung der Angehörigen psychisch Kranker stattfand, konnten wir am Samstag, 25.01.2014, einen romantischen Abend genießen. In der gut besuchten Evangelisch-reformierten Kirche in Bayreuth hatten sich Poesie-Liebhaber zu einem humorvollen und besinnlichen Abend getroffen.

Nach einführenden Worten von Hartmut Garreis, dem Vorsitzenden der Stiftung Angehörige psychisch Kranker Nürnberg, und von Dr. J. Wolff von der Evangelisch-Reformierten Kirche und der Initiative „Gemeinsam gegen Depression“, hat die Vorsitzende der ApK Bayreuth e.V. Ursula Geßlein die Gäste ermuntert sich immer wieder auf sich selbst zu besinnen und dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht. Denn nur wenn es uns gut geht, geht es auch unseren betroffenen Angehörigen gut.

Mit „Die dreizehn Monate“ von Erich Kästner begleiteten wir Prof. Dr. Dr. Reinhard Wunderlich, Leiter der Abteilung Evangelische Religionspädagogik Freiburg, auf einem literarischen Spaziergang durch den Reigen der Monate mit ihren speziellen Farben und Geschichten.
In seinem Gedichtzyklus beschreibt Erich Kästner die schönen aber auch die melancholischen Seiten der jeweiligen Jahreszeit aus der Sicht „eines Großstädters für Großstädter“, der sich auf die Schönheit des Kreislaufs der Jahreszeiten und der Natur besinnen wolle.
Musikalisch umspielt und umkreist wurde die Rezitation mit Klavierwerken aus Romantik und Moderne von Dr. med. Johannes Wittmann, Bamberg, am Flügel, Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe.


Ansprache unserer Vorsitzenden Ursula Geßlein

Liebe Angehörige, liebe Gäste,

Wir Angehörige wissen wohl, dass der tägliche Umgang mit einem psychisch kranken Menschen anstrengend und kräftezehrend sein kann.
Dabei vergessen wir oft, dass nicht wir sein Leben meistern müssen, sondern er. Vor lauter Über-Fürsorge und Sich-Verantwortlich-fühlen verlieren wir das Gefühl für uns selbst und unsere Belastungsgrenzen.

Aber, wenn wir ausgebrannt und ausgepowert sind, können wir unserem Angehörigen keinen Halt geben. Die Kunst für Angehörige besteht darin, zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen. Denn, nur wenn es uns gut geht, können wir dafür sorgen, dass es unserem kranken Angehörigen gut geht.

Also passen sie gut auf Ihre Gesundheit auf!
Sorgen Sie dafür, dass es Ihnen gut geht!
Tun Sie sich ab und zu etwas Gutes!
Werden Sie gelassen und entspannt!

Begleiten Sie uns auf einem literarisch musikalischen Spaziergang durch ein Jahr genießen Sie den Reigen der Monate mit ihren Farben und Geschichten.

Ich wünsche Ihnen einen vergnüglichen Abend!

 

Gruppenbild

Gruppenbild (Bild groß)

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Wanderung Wacholdertal/Sanspareil

Frühjahrswanderung am 4. Mai 2013 von Wonsees über das Wacholdertal nach Kleinhül zum Mittagessen, dann zurück über Sanspareil mit Burg Zwernitz.

 

Einkehr in Kleinhül

Einkehr in Kleinhül (Bild groß)

 

Gruppenbild vor der Burg Zwernitz

Gruppenbild vor der Burg Zwernitz (Bild groß)

 

Gruppenbild in Sanspareil

Gruppenbild in Sanspareil (Bild groß)

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Erlebnisausstellung "Grenzen erleben"

Wir waren Mitorganisatoren der Erlebnisausstellung "Grenzen erleben", die vom 20. bis 24. Februar 2013 im RW21 gastierte.

Viele Menschen waren da. Und sie waren zutiefst beeindruckt!
Die Ausstellung hat ihre Wirkung nicht verfehlt!

Bei diesen Grenzerfahrungen geht es um seelische Grenzen und um das Erleben von Wahrnehmungen alltäglicher Situationen. Die Ausstellung sollte den Besuchern einen kleinen, zeitlich begrenzten Einblick in die Welt von Menschen geben, die an Depression oder Schizophrenie leiden. Für eine kurze Zeit ist nachempfindbar, was diese Menschen über Wochen, Monate oder Jahre durchleben. Ziel der Ausstellung ist der Abbau von Tabus durch mehr Verstehen.

In zwei Erlebnisräumen konnten die Besucher verschiedene Phänomene oder Symptome an sich selbst erfahren.
Dunkle Wände, düstere Beleuchtung, schwere Last auf den Schultern. So erspürt der Besucher den Depressionsraum. Jeder Schritt ist mühsam. Die Reaktionen und das Denken werden langsamer. Schwere legt sich auf die Seele. Draußen fühlt er sich wieder ungeheuer erleichtert, weil der Zustand der ganzen Schwermut ja schnell vorüber ist.
Und wie ist das für einen an Depression erkrankten Menschen?

Wie kann man das Gefühl von Schizophrenie nachempfinden?
Wie im richtigen Leben geht man einkaufen. Mit der Einkaufsliste in der Hand wird der Besucher in höchstem Maße durch mechanische, akustische und visuelle Elemente irritiert. Er fühlt sich verfolgt, es geistert Personal um ihn herum, das es gar nicht gibt und dazu hört er Stimmen, Stimmen, Stimmen. Wieder draußen stellt er erlöst fest, dass noch alles beim Alten ist, die Wahrnehmung funktioniert wieder. Ungewöhnliche Erfahrungen im Alltag, die einen irritieren und verunsichern blendet der seelisch stabile Mensch aus.
Es drängt sich die Frage auf, wie ist es, wenn der Alltag andauernd so gefiltert erlebt werden muss?

Um auf diese und viele andere Fragen über Depression und Schizophrenie Antworten zu geben, wurden den Besuchern anschließend Nachgespräche und Informationsfilme angeboten.

 

Video des Nordbayerischen Kuriers vom 20.02.2013:

Hier das Plakat und Pressestimmen:

Plakat

Ausschnitte aus der Pressemitteilung:

"Die Ausstellung GRENZEN ERLEBEN macht die Symptomatik der beiden psychischen Erkrankungen, Depression und Psychose, nachvollziehbar und mit den eigenen Sinnen erlebbar.

Dies ist das Besondere dieser Ausstellung - der Erlebnisaspekt: Wie fühlt sich jemand, der beispielsweise an einer Depression erkrankt.

Im Mittelpunkt des mit dem Antistigma-Förderpreis 2008 ausgezeichneten Ausstellungsprojekts stehen zwei Erlebnisräume, in denen Depressionen und Psychosen durch mechanische, akustische und visuelle Elemente erlebbar gemacht werden. Die interaktive Ausstellung ermöglicht es den Ausstellungsbesuchern Einschränkungen, welche mit einer Erkrankung einhergehen, nachzuvollziehen.

...

Die Ausstellung ist für „Nicht-Betroffene“ konzipiert, um einen Einblick in die Welt von psychisch kranken Menschen zu bekommen.

Begleitet wird die Ausstellung durch ein breit angelegtes Rahmenprogramm wie zum Beispiel Informationstafeln, einem Film, Workshops oder einer Bilderausstellung aus der Kunsttherapie der IDA-Gruppe."

Hier der Flyer und das Plakat zum Download.

Unterstützung

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Herbstwanderung Schneeberg

Herbstwanderung 2010

von Bischofsgrün über Schneeberg, Nusshardt, Seehaus zum Fichtelsee

 

Nusshardt

Nusshardt bei schönstem Wetter

Seehaus

Mittag im Seehaus

Fichtelsee

Abschluss beim Fichtelsee

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10-jähriges Vereinsjubiläum

10-jähriges Vereinsjubiläum am 13. Juni 2008 im Brunnenhaus

Jubiläumsprogramm als PDF-Datei (205 kB).
Grusswort von Prof. Dr. Wolfersdorf als PDF-Datei (280 kB).
Artikel im Nordbayerischen Kurier vom 17. Juni 2008 als PDF-Datei (105 kB).

Hier ein paar Bilder:

Grußwort

Grußworte von unserer Vorsitzenden Ursula Gesslein

Musikalische Einlage

Musikalische Einlage: Bettina Wurzel mit Begleitung

Gruppenbild

Gruppenbild mit (v.l.) Schirmherr Dr. Michael Hohl, Ursula Gesslein, Eva Straub, Bettina Wurzel, Prof. Dr. med. Manfred Wolfersdorf und Dr. phil. Heike Schulz

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Unser Verein in "Unbeirrbar"

In der Verbandszeitschrift des Landesverbandes "Unbirrbar" - Ausgabe Februar 2007 - wurde unser Verein vorgestellt.

 


Themenabend "Erbrecht für Eltern von behinderten Kindern"

Themenabend am 16.11.2005 im Brunnenhaus
Vortrag von Frau Rechtsanwältin Brauck-Hunger
Download des Vortrags als PDF-Datei (120 kB, Sie benötigen den Acrobat Reader).

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